Ertragsrechner

Was bringt ein Balkonkraftwerk
bei Ihnen wirklich?

Drei Dinge entscheiden: wohin Ihr Balkon zeigt, wo in Österreich Sie wohnen und wie viel vom erzeugten Strom Sie tagsüber selbst verbrauchen. Stellen Sie es unten ein — die Rechnung passt sich sofort an.

Alle Rechenwerte bleiben in Ihrem Browser. Es werden keine Eingaben übertragen oder gespeichert.

kWh im Jahr

Gelben Griff ziehen oder mit den Pfeiltasten drehen — Ihr Balkon zeigt nach Süden

Montage
Die Einspeisung begrenzt der Wechselrichter (in Österreich 800 W); mehr Modulleistung bringt trotzdem mehr Jahresertrag.
Verschattung
Steht auf Ihrer Jahresabrechnung. Je mehr Sie tagsüber verbrauchen, desto mehr von Ihrem Solarstrom nutzen Sie selbst — und nur der spart Geld.
Speicher
Denken Sie daran, die Anschaffungskosten unten mitzuerhöhen — ein Speicher kostet oft mehr als das Grundset.
Gemeint ist der Grenzpreis: nur die Bestandteile, die pro verbrauchter Kilowattstunde anfallen. Grundgebühren sparen Sie nicht mit. Üblich sind derzeit rund 22 bis 28 Cent.
Ertrag im Jahr
kWh
davon selbst genutzt
kWh
Eigenverbrauchsanteil
Ersparnis im Jahr
Bezahlt sich nach
Ersparnis auf 20 Jahre

Der Rest — kWh im Jahr — fließt ohne Vergütung ins Netz. Das ist kein Fehler im Rechner, sondern die Realität bei Anlagen ohne Einspeisevertrag.

Einordnung

Stellen Sie oben Ihre Situation ein.

Auch den Stromtarif prüfen: Ein Balkonkraftwerk senkt nur den Verbrauchsanteil. Ein günstigerer Tarif kann zusätzlich die gesamte verbleibende Stromrechnung reduzieren. Für eine behördliche Gesamtübersicht gibt es den E-Control-Tarifkalkulator. Der folgende Komfort-Vergleich kann später als Partnerlink vergütet werden.
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Womit wir rechnen

Die Rechnung offengelegt.

Viele Rechner im Netz arbeiten mit deutschen Ertrags- und Strompreisdaten oder verschweigen ihre Annahmen ganz. Wir legen beides offen — Sie sollen die Zahl prüfen können, statt sie glauben zu müssen.

Die Formel dahinter ist bewusst einfach gehalten:

Ertrag = Modulleistung × Ertragswert Ihres Bundeslandes ×
Faktor für Ausrichtung und Neigung × Abschlag für Verschattung

Ersparnis = Ertrag × Eigenverbrauchsanteil × Grenzstrompreis

Die Ertragswerte stammen aus dem Berechnungswerkzeug der Europäischen Kommission, abgefragt für jede Landeshauptstadt einzeln. Der Eigenverbrauchsanteil beruht auf gemessenen Haushaltsprofilen, nicht auf geglätteten Durchschnittskurven — das ist wichtig, weil solche Mittelwerte den Eigenverbrauch stark überschätzen.

Woher kommen die Ertragswerte?

Die verwendeten Werte samt Quelle und Prüfdatum stehen unten in der Quellenliste.

Warum zählt der Eigenverbrauch so stark?

Weil überschüssiger Strom bei einem Balkonkraftwerk in der Regel unvergütet ins Netz fließt. Gespart wird nur, was Sie in dem Moment selbst verbrauchen, in dem die Sonne scheint. Ein Kühlschrank, die Umwälzpumpe oder das Homeoffice-Setup laufen ohnehin tagsüber — dieser Grundverbrauch ist der eigentliche Hebel.

Warum bringt Senkrecht-Montage weniger — und warum ist das halb so schlimm?

Über das Jahr gerechnet liefert ein senkrecht am Geländer hängendes Modul rund 70 Prozent dessen, was ein aufgeständertes bringt. Dieses Minus entsteht aber ausschließlich im Sommer: Im Winter liefert die senkrechte Montage sogar mehr, weil die flach stehende Sonne besser auf die Fläche trifft.

Das ist wirtschaftlich wertvoller, als die Jahreszahl vermuten lässt — im Winter verbrauchen Haushalte mehr Strom, entsprechend höher liegt der Eigenverbrauchsanteil. Deshalb ist senkrechte Montage in unserer Rechnung besser gestellt als beim reinen Ertragsvergleich.

Warum rechnen Sie mit weniger Cent pro kWh als andere Rechner?

Weil eine selbst erzeugte Kilowattstunde nicht den Durchschnittspreis Ihrer Stromrechnung spart, sondern nur den Grenzpreis: Energiepreis, Netzarbeitspreis, Förderbeitrag und Elektrizitätsabgabe plus Umsatzsteuer. Grundgebühren, Zählerentgelte und Pauschalen zahlen Sie unverändert weiter — auch wenn die Sonne scheint.

Wer stattdessen mit dem Durchschnittspreis rechnet, kommt auf eine rund ein Viertel zu hohe Ersparnis. Genau das passiert in vielen Werberechnern.

Lohnt sich ein Speicher dazu?

Für die Amortisation meistens nicht. Ein Speicher hebt den Eigenverbrauchsanteil deutlich — der Sprung von keinem auf ein Kilowattstündchen bringt zwanzig bis dreißig Prozentpunkte. Nur kostet er häufig mehr als das Grundset selbst, und der zweite Kilowattstunde bringt bereits deutlich weniger als der erste.

Probieren Sie es oben aus: Bei den meisten Konstellationen verlängert ein Speicher die Zeit bis zur Amortisation, statt sie zu verkürzen. Er kann trotzdem sinnvoll sein — wenn Sie abends Strom brauchen und Unabhängigkeit höher gewichten als die reine Rendite.

Was ist mit Verschattung?

Der Rechner geht von einem weitgehend unverschatteten Balkon aus. Bäume, Nachbargebäude oder ein tiefer Dachvorsprung können den Ertrag deutlich senken — im Zweifel rechnen Sie mit einem Abschlag und beobachten Sie vorher einen Tag lang, wann Ihr Balkon in der Sonne liegt.

Verwendete Datenquellen

Die Quellenliste wird aus der Datenbasis erzeugt.